Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit: Datenbank für Jugendliche und öffentlich geförderte Jobs

SPD-Arbeitsmarktsprecherin Weikert: Staatsregierung muss Bemühungen des neuenArbeitsagentur-Chefs Scheele voll unterstützen

  • von  A. Weikert
    01.08.2017
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Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Angelika Weikert begrüßt die Pläne des neuen Vorstandschefs der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, um die Langzeitarbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen.

Insbesondere die Idee, langzeitarbeitslose Jugendliche mit einer Datenbank zu begleiten, hält Weikert für sinnvoll. "Wenn wir den Weg der Jugendlichen von der Schule bis ins Berufsleben lückenlos begleiten, können wir gezielt und wirksam Maßnahmen ergreifen. Viele Fortbildungsmaßnahmen oder ähnliches laufen im Moment ins Leere, weil sie nicht genau genug auf die Jugendlichen zugeschnitten sind", erklärt Weikert. "Das kostet Geld, Ressourcen und vor allem Zeit, die die Jugendlichen nicht haben. Ich fordere die Staatsregierung auf, den Aufbau einer solchen Datenbank mit allen Mittel zu unterstützen."

Auch den Vorschlag von Scheele, schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen öffentlich geförderte Jobs anzubieten, findet die SPD-Politikerin überaus zielführend. "Das geht natürlich nicht ohne die finanzielle Beteiligung der Staatsregierung", stellt Weikert fest. "Ich hoffe, dass CSU-Regierung sich hier nicht versucht aus der Affäre zu ziehen und stattdessen ihren Beitrag leistet."

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